DAS HEILIGE MESSOPFER
Aufopferung der Hl. Messen
Ein Zeugnis von Catalina
Jesus: Ich will dich belehren, wie eure Gebete am meisten nützen werden:
Vereinigt alle eure Bitten in einer vierfachen Weise mit allen Priestern in der ganzen Welt, die das heilige Messopfer darbringen, das heisst drei- bis fünfhunderttausend heilige Messen des Tages.
Zum ersten opfert Meinem himmlischen Vater Mich auf, wie der Priester Mich aufopfert zur Danksagung für alles, was Er an den Menschen getan, dass Er sie zu Seiner Ehre und Verherrlichung erschuf, und weil Sie Ihm nicht danken, sollt ihr Mich Ihm aufopfern mit dem Priester vereinigt und Meine Danksagung während Meines Lebens, da Ich für alle Dank sagte.
Zweitens sollt ihr Mir ein Lobopfer darbringen und Mich loben und verherrlichen im Namen aller Menschen, die Ich erschaffen und erlöst und für die Ich in den dreiunddreissig Jahren Meines Lebens so vieles getan; denn Ich habe die ganze Zeit Meines Lebens nur zum Lob Meines himmlischen Vaters gelebt, und deshalb bringt Mir das Lob entgegen, das Ich in den dreiunddreissig Jahren Meinem Vater dargebracht habe und opfert dieses Lob Meinem himmlischen Vater auf zur Sühne für die Menschen.
Drittens bringt Mir die heiligen Messen als Sühnopfer dar, mit dem Priester vereinigt, für eure vielen Nachlässigkeiten als auch die aller Menschen. Durch Meine Sühne, insbesondere durch das, was Ich am Kreuz gesühnt, werden eure Mängel ersetzt. Denn während Meines ganzen Lebens brachte Ich Mich immer zur Sühne dar für die ganze Menschheit.
Viertens opfert Mich als Bittopfer und fleht um Gnade und Barmherzigkeit für die sündige Menschheit, und dann will Ich alles ersetzen, was eurem Gebet abgeht, und ihr könnt vieles verdienen für die Menschheit und viele Arme Seelen befreien!
Hochgelobt und gebenedeit sei das Allerheiligste Sakrament des Altares von nun an bis in Ewigkeit. Amen.
In der wunderbaren Katechese, in der uns der Herr und die Jungfrau Maria unterwiesen und auf dem spirituellen Weg weitergeführt haben - zuerst haben sie uns ja gelehrt, wie wir den Rosenkranz beten sollen, dass wir immer aus innerstem und ganzem Herzen beten und betrachten und die Momente der Begegnung mit Gott und unserer gebenedeiten Mutter aus ganzem Herzen und mit Freude geniessen sollen; danach wurde uns gezeigt, wie wir gut und reumütig beichten können - in der Fortsetzung dieser wunderbaren Katechese zeigen sie uns jetzt alles, was wir über das Heilige Geschehen im Heiligen Messopfer wissen sollen und wie wir die Messe mit ganzem Herzen miterleben können.
Dies ist das Zeugnis, das ich ablegen und der ganzen Welt offen legen will und muss, zur grösseren Ehre Gottes und zur Rettung und zum Heil all jener, die ihr Herz dem Herrn öffnen wollen.
Ich will und muss dieses Zeugnis ablegen, damit viele gottgeweihte Seelen das Liebesfeuer zu Christus neu entfachen; die einen, deren Hände die Macht haben, Christus auf diese Erde zu bringen, damit Er unsere Nahrung sei, die anderen, damit sie die Gewohnheit ablegen, Ihn einfach oberflächlich zu empfangen und von neuem mit Staunen und Bewunderung die tägliche Begegnung mit der Liebe erleben.
Ich lege dieses Zeugnis ab, damit meine Brüder und Schwestern aus dem Laienstand in der ganzen Welt das grösste aller Wunder: die Mitfeier der Heiligen Eucharistie, mit dem Herzen neu und jedes mal noch inniger erleben mögen.
Es war der Vorabend des Festes der Verkündigung des Herrn.
Wir Mitglieder der Gebetsgruppe waren zur Beichte gegangen. Einige Frauen der Gebetsgruppe versäumten es, an diesem Vorabend zur Beichte zu gehen und wollten deshalb ihre Beichte am nächsten Tag vor dem Heiligen Messopfer ablegen.
Als ich am kommenden Tag, dem Festtag, ein wenig verspätet zur Kirche kam, waren der Erzbischof und die Priester schon beim Einzug in den Altarraum.
In diesem Moment sprach die Muttergottes mit dieser so süssen und weiblichen Stimme, die einem einfach die Seele in einen Freudentaumel versetzt.
"Heute ist ein sehr lehrreicher Tag für dich und Ich möchte, dass du sehr aufmerksam bist, denn was du heute als Zeuge erleben wirst und alles, was du an diesem Tag erleben wirst, an dem musst du die ganze Menschheit teilhaben lassen."
Ich war vollkommen überrascht, und ohne das Geschehene zu verstehen, nahm ich mir vor, sehr aufmerksam zu sein.
Als erstes nahm ich wahr, dass es einen Chor mit wunderbaren Stimmen gab, die so sangen wie wenn sie weit weg wären und in Momenten hörte man sie nahe und dann wieder von weitem, wie wenn die Musik und die Gesänge vom Säuseln des Windes hin- und hergetragen würden.
Der Herr Erzbischof begann das Heilige Messopfer mit dem Sündenbekenntnis, und in diesem Moment sagte die Heiligste Jungfrau:
"Bitte nun den Herrn aus tiefstem Herzen um Verzeihung für all deine Sünden; bitte Ihn um Verzeihung dafür, dass du Ihn beleidigt hast; denn so wirst du würdig werden das Privileg zu haben, der Heiligen Messe beizuwohnen."
Sicherlich habe ich damals für einen Bruchteil einer Sekunde gedacht:
"Aber ich stehe doch in der Gnade Gottes, denn ich habe ja gestern Abend erst gebeichtet."
Die Himmlische Mutter antwortete:
"Und du glaubst wirklich, dass du seit gestern Abend den Herrn nicht beleidigt hast? Lasse es zu, dass ich dir einige Vorkommnisse in die Erinnerung zurückrufe.
Als du heute aus dem Haus gegangen bist, um hierher zu kommen, näherte sich dir das Mädchen, welches dir daheim hilft, um etwas von dir zu erbitten. Aber da du ja schon spät dran und in grosser Eile warst, und deshalb unter Stress standest, hast du ihr nicht sehr höflich geantwortet. Das war von deiner Seite ein Vergehen gegen die christliche Nächstenliebe, und nun willst du immer noch sagen, du hast Gott nicht beleidigt...?"
"Auf dem Weg hierher kreuzte ein Autobus deinen Weg. Er hätte dich fast überfahren, und du hast diesem armen Busfahrer, diesem deinen Mitmenschen, deinem Nächsten, eine Menge von Ausdrücken nachgerufen, anstatt dass du rechtzeitig zur Kirche gekommen wärst, um deine Gebete zu verrichten und dich auf die Heilige Messe vorzubereiten. Du hast dich gegen die Nächstenliebe versündigt und hast den Frieden, die Geduld verloren. Und trotzdem sagst du, den Herrn nicht beleidigt zu haben...?"
"Und im letzten Moment kommst du hier an, wenn die Prozession der Zelebranten schon in die Kirche einzieht, um das Heilige Messopfer zu feiern... und du wirst nun an dieser Feier teilnehmen, ohne irgendeine Vorbereitung..."
Und ich antwortete: Ja, Meine Mutter, sag nichts mehr, hör damit auf, erinnere mich nicht weiter an all diese Fehler in meinem Verhalten, denn ich werde sonst vor Scham und Reue sterben.
Warum müsst ihr im letzten Moment herein kommen?
Ihr solltet schon vorher in der Kirche sein, um ein Gebet zu sprechen und den Herrn zu bitten, Er möge Seinen Heiligen Geist aussenden, damit Er euch den Geist des Friedens und der Versöhnung eingebe, und aus euch den Geist dieser Welt, die täglichen Sorgen, die persönlichen Probleme, die Zerstreuungen vertreibe, damit ihr fähig sein könnt, diesen so Heiligen Moment der Eucharistie richtig und würdig zu erleben.
Aber ihr kommt erst an, wenn die Feier schon begonnen hat, und ihr nehmt daran teil, wie wenn es eben irgendein x-beliebiges Ereignis wäre, ohne euch in irgendeiner Weise geistig darauf vorzubereiten.
Warum? Es ist das grösste der Wunder, ihr seid dabei den Moment des grössten Geschenks von Seiten des Höchsten mitzuerleben und ihr wisst es nicht zu schätzen."
Das war jetzt genug. Ich fühlte mich so schlecht, da es so unendlich viel gab, für das ich Gott um Verzeihung bitten musste; nicht nur wegen des Fehlverhaltens an diesem Tag, sondern vor allem für die vielen Male, in denen ich - so wie sehr viele - ja die meisten - anderen Leute auch - einfach darauf wartete, bis die Predigt des Priester zu Ende war, bevor ich selbst in die Kirche hineinging; für all diese vielen Male, bei denen ich mir nicht bewusst war oder ich einfach nicht verstehen wollte, was es hiess, in der Kirche zu sein und am Heiligen Messopfer teilzunehmen; für all diese vielen Male, in denen meine Seele voller schwerer Sünden war, und ich mich trotzdem getraut habe, an der Heiligen Messe teilzunehmen, musste ich um Verzeihung bitten.
Es war ein kirchlicher Festtag und so war auch das Gloria zu singen. Unsere Liebe Frau sagte zu mir: "Verherrliche und preise mit Deiner ganzen Liebe die Heiligste Dreifaltigkeit, indem du dich vollkommen als Ihr Geschöpf bekennst.
Wie ganz anders war auf einmal dieses Gloria an jenem Festtag.
Auf einmal sah ich mich auf einem weit entfernten Ort, voller Licht vor der majestätischen Gegenwart des Thrones Gottes.
Alles war voller Licht, und ich war mit unendlicher Liebe erfüllt und voller Dankbarkeit und wiederholte immer wieder von neuem:
"Ob Deiner grossen Herrlichkeit loben wir Dich, preisen wir Dich, beten wir Dich an, verherrlichen wir Dich, sagen wir Dir Dank, Herr und Gott, König des Himmels, Gott Allmächtiger Vater..."
- und ich stellte mir das väterliche Gesicht des zärtlichen Vaters voll unendlicher Güte vor...
- "Herr Jesus Christus, eingeborener Sohn, Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt..."
– und da stand Jesus auf einmal vor mir, mit einem Gesicht, das mit Zärtlichkeit und unendlicher Barmherzigkeit erfüllt war...
"Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Du allein der Höchste, Jesus Christus, mit dem Heiligen Geiste..."
der Gott der wunderbaren Liebe; jener, der in diesem Moment mein ganzes Wesen und mein Sein zum Erzittern und Erbeben brachte...
Und aus tiefstem Herzen bat ich:
"Herr, befreie mich von allen bösen Geistern, mein Herz gehört ganz Dir, o mein Herr, sende mir Deinen Frieden, um aus dieser Eucharistie den grössten Nutzen für mein Seelenheil zu ziehen und damit mein Leben die besten Früchte bringen möge. Geist Gottes, Heiliger Geist, verwandle mich, wirke in mir, führe und leite mich! O Gott, gib mir die Gaben, die ich benötige, um Dir besser zu dienen...!
Bete den Rosenkranz der Ungeborenen - so wirst du Seelen retten und Frieden finden!
Rosenkranz siehe:
Der Rosenkranz der Ungeborenen - Rosenkranz der Ungeborenen (gebete-die-helfen.info)
Gebete die helfen